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14. Bergby-Pier

Der Pier von Bergby liegt an der Grenze zwischen den Dörfern Norrby und Bergby und wurde in seiner heutigen Form 1926 erbaut. Zu beiden Seiten des Piers befinden sich Bootshäuser, viele davon alt und grau, aus dem 19. Jahrhundert. Früher hatte jeder Bauernhof sein eigenes Bootshaus zum Fischen und zur Lagerung von Booten und Ausrüstung. Einige der Bootshäuser stehen heute aufgrund der Landhebung, die etwa 60 cm pro Jahrhundert beträgt, etwas weiter landeinwärts.

Segelschiffe und Lastkähne prägen seit Langem den Schiffsverkehr in Bergby. Zahlreiche Holzkähne fahren von hier aus mit Holz und Hering nach Stockholm. Im Winter ankern bis zu 20 Schiffe vor der Mole. Viele dieser Schiffe finden hier ihre letzte Ruhestätte; die Bucht ist voller alter Wracks.

In den 1870er Jahren, der Blütezeit des sommerlichen Unterhaltungsangebots im Schärengarten, legten Dampfschiffe am Bergby-Pier entlang der Route Stockholm-Öregrund an. Viele Stockholmer reisten im Sommer mit dem Schiff an, um in den örtlichen Gasthäusern zu übernachten. Neben dem Pier befindet sich ein Lagerhaus, in dem Bergby Handel seine Waren und Lieferungen aufbewahrt. Südlich der Bootshäuser liegt der Dorfbadeplatz, eine kleine Bucht mit sandigem Grund. Hier finden jeden Sommer Schwimmkurse statt. Der Dampfschiffverkehr wurde 1952 eingestellt. 1964 wurde weiter südlich das Bergbybadet errichtet (siehe Schild 8).

Die Blütezeit des Bergby Piers ist längst vorbei. Der Dampfschiffverkehr ist eingestellt, der Pier liegt in Trümmern, und nur noch gelegentlich fährt ein Ausflugsboot vorbei. Heute herrscht Ruhe und Frieden auf dem Pier.

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Senast uppdaterat kl. 22:39, torsdag 18 december 2025